Mittwoch, 30. Dezember 2009

Forschung - Step by Step

Von gkemme, 22:51

Wer Fachbücher liest, nutzt oder sich auch nur mit unterschiedlichen fachlichen Meinungen auseinander setzen will und noch an keinem Buchprojekt teilgenommen hat, sollte zumindest eine kleine Vorstellung davon haben, wie sich der Inhalt eines solchen Werkes - hier des Fachbereiches Elektrotechnik - entwickelt. Der Wust von Themen und Inhalt eines Buchmanuskriptes setzt sich wiederum aus Detailkram zusammen und da geht es um Wissen und nicht um flinke Worte oder Glauben. Wie so oft, lange Rede, kurzer Sinn, es soll gewusst werden, ob ein Hochspannungssignal schneller ist als ein Niederspannungssignal. Dazu ist vorerst eine Auswerteeinrichtung mit Relais gewählt worden, die anzeigt, welches Signal von zwei Kanälen als Erstes ankommt. Die Hochspannung wird mit Hilfe von Kondensatoren aufgebaut und bei dem "Niederspannungs-Kanal" wird per Widerstandskette die Spannung sofort auf Niederspannung herabtransformiert, während beim "Hochspannungs-Kanal" das Herabtransformieren erst nach dem Durchlaufen der Kabelstrecke stattfindet, d.h. diese Kabelstrecke von ungefähr 30 km wird bei dem einen Kanal mit Niederspannung durchlaufen und beim anderen mit Hochspannung. An den Eingangsrelais sind dann allerdings beide Spannungs-Signale herunter transformiert worden.

Es geht nur um Funktion und soll nicht als chromglitzerndes Elektrogerät verkauft werden, somit wurde alles erstmal auf Lochplatinen verlötet und danach in Kästen eingebaut. So dass bei Wetterbesserung das Team mit Hochspannungs-Kondensatoren-Einheit, zwei Widerstandsketten, 4 * 30 km Kabel und der Auswerte-Relais-Logik ins Gelände zieht und dort das Kabel auslegt und vermutlich tagelang benötigt, um alle Möglichkeiten durchzutesten. Wenn immer das Lämpchen des Hochspannungskanals glüht, dann kann gesagt werden, dass ein Hochspannungssignal schneller als ein Niederspannungssignal ist.





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Dienstag, 22. Dezember 2009

Der Antigravitator nach dem Glühwein

Von gkemme, 23:34


In den Flaniermeilen der City geht es um das Sehen und Gesehenwerden und deshalb werden die Bänke von unten beleuchtet - das war also wirklich eine Zeitungsente, dass hier der Antigravitator seine Experimente mit leuchtenden Hebeplattformen mitten in der Stadt macht.

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